Stadkino Basel, Klostergasse 5, 4051 Basel
(beim Kunsthallengarten)
Kinokasse:
Tel: +41-(0)61 272 66 88
Dokumentarfilme im Stadtkino zum Thema Tschernobyl Heute
Le Sacrifice u.a.
Weissrussland (30 Min.)
Emanuela Andreoli und Wladimir Tschertkoff über das Schicksal der Soldaten, die bei den Lösch- und Reinigungsarbeiten in Tschernobyl mitgeholfen haben.
Donnerstag 4. November, 18.30 Uhr
Sonntag 7. November, 15.15 Uhr
Das Jahr des Hundes
Semjon Aranowitsch, GUS/FR 1994 (135 Min.)
Der gerade aus langer Lagerhaft entlassene Kriminelle Sergej verteidigt seine Freundin Vera und ersticht einen Mann. Das ungleiche Paar flieht und findet in einem menschenleeren Dorf Unterschlupf. Doch die Idylle täuscht: Die Gegend ist strahlenverseucht.
Friedensfilmpreis 1994
Donnerstag 11. November, 21.00 Uhr
Freitag 12. November, 17.30 Uhr
Pripyat
Nikolaus Geyrhalter, AT 1999 (100 Min. )
Pripyat liegt fünf Kilometer neben dem Atomkraftwerk Tschernobyl. 50.000 Menschen haben hier 1986 gelebt. Heute ist Pripyat eine Geisterstadt inmitten der radioaktiv verseuchten Zone. Der Film erzählt vom Überleben in einem improvisierten Mikrokosmos, in dem man nichts essen, nichts trinken und bei Wind keinen Staub einatmen sollte ...
Zahlreiche Auszeichnungen.
Mittwoch 3. November, 18.30 Uhr
Mittwoch 10. November, 18.30 Uhr
Dokumentarfilme im Stadtkino zum Thema Literatur aus Czernowitz
Gespräch im Gebirg
Mattias Caduff, CH/D 1999 (58 Min.)
Eine sehr persönliche und eigenwillige Auseinandersetzung mit Paul Celans gleichnamiger Erzählung: Der Autor (Caduff) hat sich in seine Wohnung eingeschlossen, liest den Text, malt ihn an die Wand und breitet Dokumente zu Celan aus, die er auf zahlreichen Reisen und in Archiven gesammelt hat.
Mittwoch 20. Oktober, 19.00 Uhr
Mittwoch 27. Oktober, 19.00 Uhr
Donnerstag 28. Oktober, 19.00 Uhr
Dieses Jahr in Czernowitz
Volker Koepp, D 2003 (134 Min.)
Was ist aus den Nachkommen der ursprünglich 150.000 Einwohner zählenden Hauptstadt der Bukowina geworden? Volker Koepp bringt Exilierte und deren Nachfahren aus aller Welt zusammen, lässt sie von ihren Erinnerungen erzählen und berichtet von den Menschen, die heute in Czernowitz leben.
Schweizer Vorpremiere
Sonntag 31. Oktober, 13.30 Uhr
Spuren verschwinden
Walo Deuber, CH 1998 (79 Min.)
Mit heutigen Filmaufnahmen und literarischen Texte von Joseph Roth, Alfred Döblin,
Rose Ausländer, Manès Sperber u.v.a. zeichnet Walo Deuber das Leben der jüdischen Gemeinden der Ukraine um die Jahrhundertwende – und deren Vernichtung. Musik: Kol Simcha.
Samstag 23. Oktober, 18.00 Uhr
Montag 25. Oktober, 18.00 Uhr
Freitag 29. Oktober, 22.00 Uhr
