Tschernobyl heute
Leben mit dem Super-Gau
Über die Ukraine kann man nicht sprechen, ohne auf die Katastrophe von Tschernobyl einzugehen. Was am 26. April 1986 passierte, übersteigt unser Vorstellungsvermögen: Die unvorstellbare Tragödie besteht nicht nur darin, dass bis jetzt etwa eine halbe Million Menschen an den Folgen der Reaktorkatastrophe starb und das Grundwasser und die ganze Natur in einem grossen Umkreis kontaminiert wurden. Es ist der Zeitfaktor, der uns durch den GAU in andere, ganz neue Dimensionen führt: Die Folgen dieses «Unfalls» werden die Erde noch Zehntausende von Jahren belasten.
Im Symposium richten wir unser Augenmerk auf die Folgen der Radioaktivität im Menschen und in der Natur. Forschende und Beobachtende aus Ost und West werden über den heutigen Stand der Dinge in der Zone berichten und brisante Informationen liefern, die zurückgehalten oder vertuscht werden.
Symposium:
TSCHERNOBYL IST NICHT VERGESSEN
Baz City Forum
Samstag 13. November, 11.00 Uhr
-Prof. Dr. Michel Fernex (Basel) Gesundheitsprobleme nach Tschernobyl
-Prof. Dr.Wasili Nesterenko (Minsk) Wandlung im Leben eines Atomphysikers
-Oleg Veklenko (Kharkov) 4th Block – The zone of ecological art
-Mitarbeiter des DEZA (Bern) Die Tätigkeit der Schweiz in und um Tschernobyl
-Svetlana Alexievich (Weissrussland/Frankreich) Tschernobyl ist nicht vergessen
Moderation:
-Susan Boos (St. Gallen)
Im Rahmenprogramm:
Vortrag: Die Ukraine nach Tschernobyl
Susan Boos, Schweiz
Volkshochschule
Montag 8. November, 20.15 Uhr
Konzert Gruppe VV
Wenn über die Geschichte der ukrainischen Rockmusik diskutiert wird, wird die Gruppe «Vopli Vidopliassova» mit ihrem Vormann Oleg Skrypka wohl unter den ersten erwähnt. Oleg ist eine führende Figur der ukrainischen Rockmusik.
Sudhaus Warteck
Donnerstag 11. November, 21.00 Uhr
Ausstellung Plakate von Block 4
Baz City Forum
Vernissage Donnerstag 11. November, 18.30 Uhr
bis Sonntag 14. November
Lesung von Svetlana Alexievich
Baz City Forum
Freitag 12. November, 20.15 Uhr



