Film

Dorian Supins Porträt des estnischen Komponisten Arvo Pärt (*1935) setzt in einzelnen Kapiteln ein facettenreiches Bild des Künstlers zusammen. Pärt erzählt Erinnerungen aus seinem Leben und äussert sich zu seiner Arbeit. Dem Regisseur gelingt es, Arvo Pärts musikalisches Denken nachfühlbar zu machen. Er öffnet damit eine Tür zur inneren Welt eines der spirituell intensivsten Komponisten unserer Zeit.

Das estnische Kino ist international durch seine herausragenden Animationsfilme bekannt. Im Zentrum der im Stadtkino präsentierten Kurzfilmblöcke steht eine Hommage an Priit Pärn, einer Lichtgestalt des zeitgenössischen Animationsfilms. In einem Programmblock werden seine frühen

sowjetischen Grotesken sowie der Film «1895» gezeigt, der das erste Jahrhundert des Kinos ironisch Revue passieren lässt. Ein weiterer Programmblock präsentiert aktuelle Animationsfilme aus Estland.