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Kunst

CATCHING BREATH (Kunst)

 

SO 02.11. 11:00–12:30h Stadtkino

 

Filmprogramm kuratiert von November Paynter. Mit Arbeiten von Ahmet Öğüt, Ziad Antar, Lamia Joreige and Mounira Al Sol u.a.

Mit Einführung der Kuratorin.

 

 

AHMET OĞÜT & NOVEMBER PAYNTER IM GESPRÄCH

 

SO 02.11. 14:00-15:00h Kunsthalle Basel

 

Ergänzend zu der Einzelausstellung Mutual Issues, Inventive Acts des türkischen Künstlers Ahmet Öğüt im April dieses Jahres (20.04.-08.06.2008), präsentiert die Kunsthalle Basel eine Veranstaltung in zwei Teilen: Catching Breath, ein Filmprogramm, kuratiert von November Paynter, sowie ein anschliessendes Gespräch zwischen der Kuratorin und Ahmet Öğüt.

 

In Anlehnung an den Begriff der Hoffnung, den Ahmet Öğüt häufig auf seine Arbeiten anwendet, beinhaltet das Programm Videoarbeiten von Öğüt und weiteren Künstlern wie Ziad Antar oder Lamia Joreige Mounira Al Sol, welche die vielen Nuancen dieses Gefühls reflektieren und untersuchen. Die Spannweite der künstlerischen Referenzen reicht von der Inspiration, die aus einer unerwarteten Begegnung resultiert bis hin zu persönlichen Momenten allein. Jedes Video zeigt die jeweils eigene Perspektive auf Hoffnung, die in den künstlerischen Arbeiten wie ein frischer Atemzug wirkt.

MOMENT OF AGENCY (Kunst/Film)

 

DI 04.11. 20:00h Stadtkino Basel

 

Filmprogramm kuratiert von Fatoş Üstek

Mit Einführung

Veranstalter: Kunsthalle Basel

 

Künstler/Artists: Nevin Aladağ, Işıl Eğrikavuk, Ayşe Erkmen, Esra Ersen, Özlem Günyol & Mustafa Kunt, Emre Hüner, Sefer Memişoğlu, Erinç Seymen, Aslı Sungu

 

Moment of Agency zielt auf die Diskussion der Bedingungen der Produktion und Kommunikation von Kunst sowie der Rolle des Künstlers als Vermittler von Bildern und Hersteller von Bedeutungen. Der Moment der Vermittlung, bzw. der Wirkung, ist der Akt selbst oder die Zeit, die der Künstler nutzt um sein Werk zu schaffen. Andererseits unterstreicht dieser das Interesse der Öffentlichkeit am Kunstwerk und die Verantwortung, die dem Künstler zugeteilt wird, jene Erwartungen zu erfüllen. Der Einfluss der direkten Umgebung macht es unmöglich, ein Werk in Isolation oder Abgrenzung zu soziokulturellen und politischen Ereignissen zu schaffen. Der Titel des Videoprogramms reflektiert die Vertretung einer bestimmten künstlerischen Haltung von türkischen Künstlern, die in Städten wie Istanbul, Berlin, Frankfurt a. M., oder Amsterdam leben und arbeiten.

 

 

Weitere Termine:

SO 02.11. 16:00h, Kino Kunstmuseum, Bern

 

 

EBRU (Fotografien von Attila Durak) (Kunst)

 

DI 11.11. – DO 27.11. Offene Kirche Elisabethen

 

Öffnungszeiten: DI- FR 10:00-20:00h, SA 10:00-18:00h, SO 13:00-18:00h

 

Vor mehr als sieben Jahren begann Attila Durak mit dem Projekt Ebru, auf deutsch „marmoriertes Papier“, – einer mitreissenden und ergreifenden photographischen Reise, die in den Porträts von 44 ethnischen Gruppen die reiche multikulturelle Geschichte der Türkei ausleuchtet.

 

Attila Durak erklärt: „Ich war schon immer neugierig was die persönlichen Geschichten der Menschen angeht, die ich fotografiere. Die Portraitfotografie kann individuelle und gesellschaftliche Erfahrungen dokumentieren und die Betrachter dazu bringen, die Geschichten der Subjekte zu erwägen. Es sind die Menschen hinter den Bildern, die mich dazu inspirierten die verschiedenen Orte zu besuchen, Menschen zu begegnen, die in unterschiedlichen sozialen Bedingungen leben, ihre Geschichten durch meine Fotografien zu erzählen, und ihren Lebensgeschichten Langlebigkeit, wenn nicht sogar Dauer, zu verleihen.“

Vielfältige Identitaten: Wer bin ich? (Kunst/Videoinstallation)

 

DI 11.11. – DO 27.11. Offene Kirche Elisabethen, Basel

 

Heute leben schätzungsweise rund 120’000 Personen, die aus der heutigen Türkei kommen, in der Schweiz. Einige dieser individuellen Geschichten begegnen uns in dieser Videoinstallation. Trotz scheinbar unüberbrückbarer Konflikte und bei aller Differenz beteiligen sich die ProtagonistInnen aktiv an der von der Swiss Academy for Development (SAD) 2007 gegründeten Dialoggruppe.

Ha za vu zu, Istanbul (Musik/Kunst)

 

DI 18.11. – FR 28.11. „artists in residence“ Kaserne
SA 22.11. Stadtintervention Kaserne
FR 28.11. 20:00h Performance-Abend mit Konzert Kaserne


"we chew the words in front of you with our teeth."

 
Ha za vu zu ist eine Künstlergruppe, deren Ziel darin besteht, den künstlerischen Prozess einfach und praktisch zu gestalten.
Die künstlerische Flexibilität bietet die Möglichkeit, – je nach Situation – fokussiert zu reagieren. Ha za vu zu begibt sich auf die
permanente Suche nach Aktivitäten, die Energien für die Gruppe frei setzen und diese in ein Potential für den weiteren Prozess
umsetzen.

Ha za vu zu wird vom 10. bis 15. November als «artists in residence» in der Roten Fabrik in Zürich und vom 18. bis 28. November in der Kaserne in Basel zu Gast sein und von hier aus verschiedene Kunstaktionen in den Veranstaltungsorten und in der Stadt entwickeln. Dazu gehören u.a. Foto-Karaoke Performances, Stadt-Interventionen, Aktionen und ein Konzertabend. Am 29. November wird es einen Performance-Abend mit Konzert in der Dampfzentrale Bern geben.

 

Weitere Termine:

MO 10.11. – SA 15.11. „artists in residence“ Rote Fabrik, Zürich
SA 15.11. 20:00h Performance-Abend mit Konzert Rote Fabrik, Zürich
SA 29.11. 22:00h Performance-Abend mit Konzert Dampfzentrale, Bern