Literatur
Türkische Literatur auf der buch.08 & im Literaturhaus Basel (Literatur)
YUSUF YEŞİLÖZ
FR 14.11. 15:00h NT-Areal
Der 23jährige Yusuf Yeşilöz kam 1987 als Flüchtling in die Schweiz. Heute lebt und arbeitet er als freier Autor, Übersetzer und Filmemacher. Seine Romane sind Zeugnisse der so genannten fünften Literatur der Schweiz. In seinem neuen Roman <Gegen die Flut> beweist sich Yeşilöz als genauer Beobachter, der von Grenzgängen zwischen seiner alten Heimat und der Schweiz erzählt.
ESMAHAN AYKOL
FR 14.11. 16:00h NT-Areal
Esmahan Aykol, 1970 in Edirne in der Türkei geboren, lebt heute in Berlin und Istanbul. Während des Jurastudiums arbeitete sie als Journalistin für verschiedene türkische Zeitungen und Radiosender. Später eröffnete sie zusammen mit einer Freundin eine Bar, die bald pleite ging. Die Freundin eröffnete anschliessend eine Buchhandlung, und Esmahan Aykol schrieb einen Roman, der in dieser Buchhandlung (sowie in der ganzen Türkei) reissenden Absatz fand: Hotel Bosporus.
YADÉ KARA
FR 14.11. 17:00h NT-Areal
Yadé Kara, geboren 1965 in Çayırlı (Türkei), studierte Anglistik und Germanistik. Sie arbeitete als Schauspielerin, Lehrerin, Managerin und Journalistin in Berlin, London, Istanbul und Hongkong. Sie lebt in Berlin. Für ihren 2003 erschienenen Roman ›Selam Berlin‹ erhielt sie 2004 den Deutschen Bücherpreis für das beste Debüt und den Adelbert-Chamisso-Förderpreis. ›Selam Berlin‹ wurde in mehrere Sprachen übersetzt und ist zum Beispiel in Italien Schullektüre.
OYA BAYDAR
FR 14.11. 19:00h Literaturhaus Basel
Oya Baydar, geboren 1940, engagierte sich früh in der politischen Linken. Sie lebte u. a. viele Jahre in Deutschland, bevor sie aufgrund einer Amnestie 1992 in die Türkei zurückkehren konnte. Seit ihrer Rückkehr arbeitet sie als Journalistin, Publizistin und Schriftstellerin.
Ihr aktueller Roman ›Verlorene Worte‹ erzählt von einer Familie aus dem heutigen Istanbul Elif, Deniz und Ömer. Jeder von ihnen lebt ein anderes Leben, jeder dieser Wege repräsentiert die gesellschaftlichen Themen der modernen Türkei. Ein großer Gegenwartsroman, der Fragen nach Gewalt, Humanismus, Toleranz, Liebe und der Fähigkeit zur Selbstkritik in den Mittelpunkt stellt.
HASAN ALİ TOPTAŞ (Literatur)
SA 15.11. 16:30h Literaturhaus Basel
Mittels des Schreibens durchbricht, Hasan Ali Toptaş, 1958 in Buldan geboren, die Routine seines Beamtenlebens. Er sucht im Begrenzten das Unbegrenzte. In seinem aktuellen Roman ‹Die Schattenlosen› spürt man eine magische Beziehung zur türkischen Sprache. 2006 wurde er mit dem Orhan-Kemal-Preis, dem angesehensten Literaturpreis der Türkei, ausgezeichnet.
MURAT UYURKULAK (Literatur)
SA 15.11. 18:00h Literaturhaus Basel
Murat Uyurkulak, geboren 1972 in Aydın, studierte zunächst Jura und Kunstgeschichte und arbeitete dann als Kellner, Übersetzer, Journalist und Verleger. Heute ist er Auslandskorrespondent der Tageszeitung BirGün. Sein erster Roman <Zorn> wurde 2002 veröffentlicht und erregte sofort grosses Aufsehen. Dieses Erstlingswerk ist eine literarische Sensation und sorgte bei seinem Erscheinen für Furore, weil der Roman auf hohem sprachlichen Niveau sämtliche Tabus bricht. Gleichzeitig hat der junge Autor mit <Zorn> die inoffizielle Geschichte der Türkei von den 1950ern bis heute geschrieben.
Weitere Termine:
DO 13.11. 19:30h Rote Fabrik, Zürich
FR 14.11. 19:30h Qbus, Uster
SO 16.11. 20:00h Theater Chur
MO 17.11. 20:30h Schlachthaus, Bern
MI 19.11. 20:00h Stadtbibliothek Winterthur



